Das Kaffee in Engelskirchen

Willkommen ...

In eines der ältesten Häuser von Engelskirchen, einem denkmalgeschützten Fachwerkhaus,

ist nach langen Sanierungsarbeiten das Kaffeehaus Zinnober eingezogen,

slide10
slide11
slide13
slide14
slide15
slide20
slide8
slided9
slider17
slider19
slider21
slider23
slider24
slider26
slider27
slider3

slide16
slide20
slide31
slider1
slider14
slider15
slider2
slider22
slider3
slider34

 

Zinnober

b2631d16-00b1-4bda-b0f2-781763c39cf6-large

 

 

das so heißt, weil ...

als Mineral finden sich weltweite Vorkommen; dieses Quecksilbersulfid mit seiner intensiv dunkelroten Farbe wurde als Pigment zu Malerfarben und Firnissen verarbeitet.
In China hat man sich aus einer Mischung von Honig und Zinnober im 4. Jhdt. Unsterblichkeit versprochen; dort wird das „Drachenblut“ auch heute noch zu medizinischen Zwecken verwendet.
Seinen Ruf als wertlos oder nutzlos verdankt Zinnober den Alchimisten, die über viele hundert Jahre danach strebten, künstliches Gold zu schaffen. Fälschlicherweise nahmen sie an, daß Quecksilber die Essenz aller Metalle sei und der gelbe Schwefel die goldene Farbe liefere. Noch bis zur Zeit Friedrich des Großen hofften die Alchimisten auf Gold.
Der „Alte Fritz“ herrschte zur Zeit, als das Fachwerkhaus etwa 1761 in Engelskirchen erbaut wurde.
Die Alchimisten waren an allen Höfen der Welt aktiv. Es war die Zeit des siebenjährigen Krieges; Friedrich ll. benötigte zur Sicherung und Wahrung der Preußischen Grenze nach Schlesien enorme Finanzmittel.
Die Hoffnung und später die zwangsläufig folgende Enttäuschung „nur Zinnober“ gewonnen zu haben muß enorm groß gewesen sein.
Nur so läßt es sich erklären daß wir Zinnober als Synonym für nutzlosen Aufwand im allgemeinen Sprachgebrauch noch heute kennen und verwenden.